Blitzortungstation TOA


Blitzortung.org ist ein privates Netzwerk mehrerer Blitzortungsstationen, betrieben von Freiwilligen.
Die Stationen sind über ganz Europa verteilt und können im Verbund den Ort und Zeitpunkt eines Blitzes registrieren.

Durch die hohe Stationsdichte innerhalb Deutschlands ist die Genauigkeit der Ortungen in diesem Bereich bereits sehr gut,
was anhand von Vergleichen mit kommerziellen Diensten beobachtet werden konnte.

Physikalisch bedingt kann die Stelle eines Blitzeinschlags jedoch nie exakt bestimmt werden,
da jeder Blitz eine gewisse Ausdehnung im Bereich von mindestens mehreren 100 Metern hat.

In bestimmten Konstellationen können auch Fehl-Blitze angezeigt werden, also Blitze die so nie aufgetreten sind.
Geortete Blitze werden spätestens eine Minute später auf Blitzortung.org angezeigt und sind dann kurz darauf
auch auf dieser RuerasWetter.ch verfügbar.

Beschreibung der Anlage

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(Bild links) Die Zentrale Stelle der Blitzortung, ALU-Gehäuse mit den Anschlusskabeln für 12V Stromversorgung,
USB-Kabel zum Tracker, GPS Modul und zur Vorverstärkerplatine mit den Ferritantennen.

(Bild rechts)
Der Controller von Vorne, mit Anschluss für den Vorverstärker und den LED's für die Information
"blitz detektiert", "GPS ok" und das "1 Sekunden Signal des GPS".



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Die PCB und den programmierten Mikrokontroller für die TOA Blitzortung kann bei Egon Wanke www.Blitzortung.org
bestellt werden. Die Elektronik Bauteile, Antennen und GPS Modul muss man selber organisieren.
Ein wenig Löterfahrung ist sicher von Vorteil, die Projektbeschreibung (Englisch) sollte aber keine Fragen offen lassen.
Die Controller Platine (Bild links), hier eingebaut in ein ALU-Gehäuse, digitalisiert die analogen Signale der
Antennen und Vorverstärker Platine. Das GPS-Modul wird für den genauen Zeitstempel benötigt um aus diesem die
Entfernung des Blitzes berechnen zu können (TOA).



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(Bild links) Die Empfangseinheit mit den aussen angebrachten 2 20cm Ferritantennen. Die Ferritantennen sind in
PVC-Elektrorohre eingeschoben und diese mit Flachbandkabel (IDE Festplatten) abgeschirmt, um nahe Störungen
zu reduzieren (z.B. Weidezaun), darüber noch ein Schrumpfschlauch und farblich passende Endkappen :-)

(Bild rechts) Die Verstärkerplatine (in schwarzem Gehäuse) an der die Ferritantennen angeschlossen sind.
Die Signale werden überein Patchkabel RJ45 Cat5 10m zur Controller Platine gesendet,
ebenfalls über diese Kabel wird der Verstärker mit Strom versorgt.



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Auf dem TP-Link Router (Bild links) läuft ein alternatives Betriebsystem OpenWRT (schlankes Linux) (Bild rechts)
anstelle des originalen Betriebsystem, um auf diesem den Linux Blitzortungstracker XLT zu betreiben.
Der Tracker sendet die Daten an den Blitzortungserver.
Dieser kleine Router hat einen sehr geringen Stromverbrauch, gerade einmal 1 - 1.5Watt und ist daher gut für den
24h Einsatz geeignet.